Minecraft-Server mieten: welcher Tarif für 10, 20, 50 oder 100 Spieler

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Wie viel RAM braucht ein Minecraft-Server für 10, 20, 50 oder 100 Spieler? Faustregeln nach Servertyp, Heap richtig setzen, was das Gamepanel abnimmt und welcher KernelHost-Tarif von MC-1 bis Professional VDS passt.

Wie viel Arbeitsspeicher braucht ein Minecraft-Server für 20 Spieler, und welcher Tarif passt dazu? Die Antwort besteht aus einer Faustregel nach Spielerzahl, einem Aufschlag je nach Servertyp (Vanilla, Paper mit Plugins, Modpack, Bedrock) und einem Blick auf die Größen, die neben dem RAM zählen. Die Tarife von KernelHost dazu: MC-1 mit 2 GB für 4,00 €, MC-2 mit 4 GB für 10,00 €, MC-3 mit 8 GB für 20,00 € und der MC-Konfigurator mit 1 bis 32 GB ab 4,00 € pro Monat.

Warum RAM die wichtigste Größe ist, aber nicht die einzige

Der Arbeitsspeicher bestimmt, wie viel Welt gleichzeitig geladen sein darf: Chunks, Entitäten, Inventare, Plugin-Daten. Ist er zu knapp, läuft die Garbage Collection im Dauerbetrieb, die Tickzeiten steigen, und irgendwann endet der Prozess mit OutOfMemoryError. RAM ist die einzige Größe, die sich direkt aus der Spielerzahl ableiten lässt. Drei weitere entscheiden, ob der Speicher überhaupt etwas nützt.

CPU, und zwar ein einzelner Kern. Die Weltsimulation läuft in einem Thread: 20 Ticks pro Sekunde mit je 50 Millisekunden Budget, abgearbeitet von genau einem Kern. Mehr RAM verschiebt diese Grenze nicht. Faustregel: Ab etwa 50 Spielern auf einer Instanz entscheidet die Einzelkernleistung, nicht der Speicher, ob die 20 Ticks gehalten werden. Die Minecraft-Tarife laufen auf Intel Xeon E5 und AMD EPYC Prozessoren.

NVMe-Speicher. Jeder betretene Chunk wird von der Platte gelesen, jede Autosave-Runde schreibt Hunderte Regionen zurück; auf langsamen Datenträgern entstehen daraus die Ruckler im Fünf-Minuten-Takt. Alle genannten Tarife laufen auf Datacenter-NVMe im RAID-1 oder RAID-10.

Anbindung und Standort. Der Bandbreitenbedarf ist gering, als Faustregel einige zehn bis wenige hundert Kilobyte pro Sekunde je Spieler; selbst 100 Spieler bleiben unter 200 Mbit/s an einer Anbindung mit 2x 1 Gbit/s. Entscheidender ist die Latenz: Die Server stehen im Rechenzentrum von maincubes in Frankfurt am Main, betrieben von der KernelHost GmbH mit Sitz in Wien, mit Pings aus dem deutschsprachigen Raum im niedrigen zweistelligen Millisekundenbereich.

Faustregeln: RAM und Tarif je Spielerzahl

Die Tabelle ist eine Faustregel, kein Messwert. Sie setzt Sichtweite 8, eine vorgenerierte Welt und eine Community ohne industrielle Redstone-Anlagen voraus. Angegeben ist der zu buchende Arbeitsspeicher, nicht der Java-Heap.

SpielerVanilla oder Paper ohne PluginsPaper mit 10 bis 20 PluginsModpack (Forge/Fabric, etwa 150 Mods)Bedrock (Nukkit)
52 GB, MC-14 GB, MC-28 GB, MC-32 GB, MC-1
102 bis 4 GB, MC-1 oder MC-24 GB, MC-28 GB, MC-32 bis 4 GB, MC-1 oder MC-2
204 GB, MC-24 bis 6 GB, MC-2 oder Konfigurator10 bis 12 GB, Konfigurator4 GB, MC-2
508 GB, MC-38 bis 10 GB, MC-3 oder Konfigurator12 bis 16 GB, Konfigurator8 GB, MC-3
10010 bis 12 GB, Konfigurator12 bis 16 GB, Konfiguratormehrere Instanzen, KVM-VPS oder VDS12 GB, Konfigurator

Bei Modpacks skaliert der Bedarf fast nur mit der Zahl der Mods: Ein leichtes Pack mit bis zu 100 Mods kommt mit 6 bis 8 GB aus, ein schweres mit über 300 Mods braucht 16 GB und mehr, egal ob 5 oder 20 Leute spielen. Bedrock auf Nukkit-Basis ist meist genügsamer als die Java Edition, die Werte sind bewusst konservativ. Oberhalb von etwa 12 GB Heap verlängert mehr Speicher nur die Pausen der Garbage Collection; wer mehr braucht, teilt auf mehrere Instanzen auf.

TarifArbeitsspeicherPreis pro MonatPassend für
MC-12 GB4,00 €bis 5 Spieler, Bedrock im Freundeskreis
MC-24 GB10,00 €10 bis 20 Spieler mit Plugins
MC-38 GB20,00 €bis 50 Spieler oder leichtes Modpack
MC-Konfigurator1 bis 32 GBab 4,00 €Zwischenstufen, Modpacks ab 150 Mods, 100 Spieler
KVM-VPS2 bis 32 GB, 1 bis 8 EPYC-Kerne9,99 bis 49,99 €mehrere Instanzen, Proxy, Datenbank
Professional VDS48 bis 128 GB, 10 bis 24 dedizierte Kerne59,99 bis 149,99 €Netzwerke mit dauerhaft hoher Last

Alle Minecraft-Tarife haben unbegrenzte Slots, den Standardport 25565, Bereitstellung in etwa 30 Sekunden nach Zahlung und 3,2 Tbps Arbor DDoS-Schutz; abgerechnet wird PrePaid ohne Mindestlaufzeit, und ein Wechsel auf mehr Arbeitsspeicher übernimmt die Welt. Im Zweifel starten Sie eine Stufe kleiner und stocken auf, sobald der belegte Heap nach einer vollständigen Garbage Collection dauerhaft über 70 Prozent von -Xmx liegt (spark healthreport --memory) oder OutOfMemoryError im Log steht.

Java-Heap richtig setzen

Gebuchter Arbeitsspeicher und Java-Heap sind nicht dasselbe: Neben dem Heap (-Xmx) braucht die JVM Metaspace, Thread-Stacks, Netty-Puffer und Code-Cache. Wer den vollen Wert als -Xmx einträgt, bekommt keinen Heap-Fehler mehr, sondern einen Prozess, der an der Speichergrenze ohne Vorwarnung beendet wird. Faustregel: Heap gleich 75 bis 85 Prozent des gebuchten RAM, also -Xmx1536M bei 2 GB, -Xmx3G bei 4 GB, -Xmx6G bei 8 GB, -Xmx12G bei 16 GB; bei Modpacks eher 75 Prozent, auf einem VPS zusätzlich mindestens 512 MB für das Betriebssystem.

Setzen Sie -Xms gleich -Xmx, damit der Heap nicht im Betrieb wächst und schrumpft, denn jede Größenänderung kostet eine vollständige Garbage Collection. Für Paper und Purpur haben sich die Aikar-Flags bewährt: G1-Collector (-XX:+UseG1GC), Pausenziel 200 Millisekunden, angepasste junge Generation, -XX:+AlwaysPreTouch. Die vollständige Zeile samt Anpassungen ab 12 GB Heap steht in Java heap space bei Minecraft beheben. Im Gamepanel gehören die Flags in den Startbefehl, auf einem VPS in Startskript oder systemd-Unit.

Sichtweite, Chunks und Entitäten

Die geladenen Chunks je Spieler wachsen quadratisch mit der Sichtweite: 441 bei view-distance=10, 289 bei 8, 169 bei 6. Zehn verteilte Spieler halten bei Sichtweite 10 gut 4.400 Chunks im Speicher, zehn Spieler am Spawn kaum mehr als 441. Sichtweite 8 und simulation-distance=5 sind für Survival-Server mit 10 bis 30 Spielern ein guter Ausgangspunkt. Vorgenerieren Sie die Welt vor der Eröffnung mit Chunky bis zur Weltgrenze: Einen neuen Chunk zu erzeugen belastet den Haupt-Thread, einen fertigen zu laden fast nicht. Und halten Sie Entitäten im Zaum, denn ein Zuchtstall mit 300 Tieren oder eine Mobfarm mit tausenden Item-Stapeln belastet jeden Tick, ob jemand hinsieht oder nicht. Messung und Gegenmaßnahmen zeigt Minecraft-Server ruckelt: Ursachen finden und beheben.

Was das Gamepanel abnimmt, und was nicht

Das Gamepanel übernimmt die Installation der Serversoftware per Klick (Vanilla, Spigot, Paper, Purpur, Forge, Fabric, BungeeCord und eine Auswahl an Modpacks), den Versionswechsel, Start, Stopp und Neustart, Live-Konsole, Dateimanager mit Editor, FTP-Zugang für eigene Welten und Plugins sowie die automatischen Backups; server.properties und JVM-Flags bearbeiten Sie direkt dort. Bedrock-Server auf Nukkit-Basis sind ebenfalls verfügbar, auf dem Standardport 19132.

Nicht abnehmen kann es die Entscheidungen aus diesem Beitrag: Dimensionierung, Sichtweite, Auswahl und Pflege der Plugins, Vorgenerierung, Entitäten und das Sichern vor riskanten Eingriffen. Legen Sie vor jedem Versionswechsel und Plugin-Update ein manuelles Backup an, unabhängig vom automatischen Zyklus. Whitelist, Berechtigungen und Operator-Rechte bleiben ebenfalls bei Ihnen.

DDoS-Schutz ist bei öffentlichen Servern kein Extra

Sobald ein Server in einer Serverliste steht oder seine Adresse in einem Discord kursiert, wird er angegriffen, meist ohne Anlass; Angriffe lassen sich als Dienstleistung mieten, und Minecraft ist wegen seiner Verbreitung ein bevorzugtes Ziel. Neben Volumenangriffen gibt es protokollnahe Angriffe wie Nullping und Handshake-Floods, die mit wenig Bandbreite den Serverprozess überlasten. Gegen beides hilft nur eine Filterung im Netz vor dem Server; ein Plugin sieht die Pakete erst, wenn sie angekommen sind.

Bei KernelHost ist der 3,2 Tbps Arbor DDoS-Schutz in jedem Minecraft-Tarif und jedem KVM-VPS enthalten, ohne Aufpreis und ohne Aktivierung. Er filtert in Echtzeit, ist auf Gaming-Verkehr abgestimmt und deckt die Java Edition auf Port 25565 (TCP) wie Bedrock auf Port 19132 (UDP) ab. Die Minecraft-spezifischen Muster beschreibt Minecraft-DDoS-Schutz und Nullping-Schutz, die Übersicht steht unter DDoS-Schutz. Kalkulieren Sie keinen separaten Schutzposten ein, wohl aber eine Whitelist, solange der Server nicht öffentlich sein soll.

Wann ein VPS oder Professional VDS sinnvoll ist

Ein Minecraft-Tarif ist genau eine Instanz mit einem Port, und das reicht für die meisten Projekte bis 100 Spieler. Ein eigener Server wird sinnvoll, sobald Sie mehrere Welten als getrennte Instanzen hinter einem Proxy wie Velocity oder BungeeCord betreiben, eine eigene Datenbank für LuckPerms, CoreProtect oder ein Ökonomie-Plugin und Redis für den Proxy brauchen, zusätzliche Ports für eine Webkarte wie BlueMap oder Cross-Play über Geyser öffnen oder Root-Zugriff, eigene Java-Versionen und Cronjobs benötigen.

Rechnen Sie dort pro Instanz mit Heap plus 1 bis 1,5 GB für die JVM, dazu 1 GB für das Betriebssystem und je einen Kern pro ausgelasteter Instanz plus einen für Proxy und System. Einen KVM-VPS gibt es mit 2 bis 32 GB RAM und 1 bis 8 AMD-EPYC-Kernen für 9,99 bis 49,99 € pro Monat: Die Stufe mit 16 GB und 4 Kernen (24,99 €) trägt Proxy, zwei Instanzen mit je 4 GB Heap und eine Datenbank, die Stufe mit 32 GB und 8 Kernen (49,99 €) vier Instanzen mit 4 bis 5 GB Heap. Braucht eine Instanz dauerhaft die volle Leistung eines Kerns oder wächst das Netzwerk weiter, ist der Professional VDS mit 48 bis 128 GB RAM und 10 bis 24 dedizierten EPYC-Kernen (59,99 bis 149,99 €) die passende Stufe; die Einstiegsgröße mit 48 GB trägt Proxy, fünf Instanzen mit je 6 GB Heap und die Datenbank. Beide stehen im selben Rechenzentrum in Frankfurt am Main und sind in etwa 30 Sekunden bereitgestellt; Installation, Updates und Backups liegen dort bei Ihnen.

Fazit: Tarifempfehlung je Spielerzahl

  • Bis 5 Spieler, Vanilla, Paper ohne Plugins oder Bedrock: MC-1 mit 2 GB für 4,00 €, mit Plugins MC-2.
  • 10 Spieler: MC-2 mit 4 GB für 10,00 €, auch mit 10 bis 20 Plugins.
  • 20 Spieler: MC-2 bei wenigen Plugins, sonst Konfigurator mit 6 GB; Modpack 10 bis 12 GB.
  • 50 Spieler: MC-3 mit 8 GB für 20,00 €, bei großer Plugin-Suite Konfigurator mit 10 GB; Modpack 12 bis 16 GB.
  • 100 Spieler: Konfigurator mit 12 bis 16 GB, Sichtweite 6 bis 8, vorgenerierte Welt; ab hier ist die CPU der Maßstab.
  • Netzwerk mit Proxy und mehreren Instanzen: KVM-VPS ab 16 GB (24,99 €) oder Professional VDS ab 48 GB (59,99 €).

Im Zweifel bucht man die kleinere Stufe: PrePaid ohne Mindestlaufzeit, Bereitstellung in etwa 30 Sekunden, ein Upgrade übernimmt die Welt. Alle Tarife und der Konfigurator stehen unter Minecraft-Server mieten.

Häufige Fragen

Wie viel RAM braucht ein Minecraft-Server für 20 Spieler?
Als Faustregel reichen 4 GB für Vanilla oder Paper mit wenigen Plugins, das entspricht dem Tarif MC-2. Mit 10 bis 20 Plugins sind 6 GB im MC-Konfigurator die sichere Wahl. Ein Modpack mit etwa 150 Mods braucht für 20 Spieler 10 bis 12 GB, weil der Speicherbedarf dort vor allem an der Zahl der Mods hängt. Voraussetzung sind Sichtweite 8 und eine vorgenerierte Welt.
Reicht ein Server mit 2 GB RAM für einen Minecraft-Server mit Freunden?
Ja, für bis zu 5 Spieler auf Vanilla oder Paper ohne Plugins, ebenso für einen Bedrock-Server auf Nukkit-Basis im Freundeskreis. Setzen Sie die Sichtweite auf 6 bis 8 und den Heap auf etwa 1,5 GB, nicht auf die vollen 2 GB. Sobald Plugins dazukommen oder regelmäßig 10 Leute online sind, ist der Schritt auf 4 GB fällig; die Welt bleibt beim Wechsel erhalten.
Soll ich den gesamten gebuchten RAM als Xmx vergeben?
Nein. Die Java-Laufzeit braucht neben dem Heap Speicher für Metaspace, Thread-Stacks, Netzwerkpuffer und Code-Cache. Faustregel: 75 bis 85 Prozent des gebuchten Arbeitsspeichers als Heap, also -Xmx3G bei 4 GB und -Xmx6G bei 8 GB, bei Modpacks eher 75 Prozent. Wer den vollen Wert einträgt, riskiert, dass der Prozess an der Speichergrenze ohne Fehlermeldung beendet wird. Xms sollte gleich Xmx sein.
Warum hilft mehr RAM nicht gegen niedrige TPS?
Weil die Weltsimulation von Minecraft in einem einzigen Thread läuft und jeder Tick 50 Millisekunden Budget auf genau einem CPU-Kern hat. Niedrige TPS entstehen durch zu viel Rechenarbeit in diesem Tick, etwa durch Entitäten, Redstone-Anlagen, Chunk-Generierung oder ein einzelnes Plugin. Mehr Speicher hilft nur, wenn tatsächlich OutOfMemoryError im Log steht. Ein zu großer Heap verlängert sogar die Pausen der Garbage Collection.
Wann brauche ich einen VPS statt eines Minecraft-Tarifs?
Sobald Sie mehrere Instanzen hinter einem Proxy wie Velocity oder BungeeCord betreiben, eine eigene Datenbank oder Redis brauchen, zusätzliche Ports für eine Webkarte oder Cross-Play über Geyser öffnen wollen oder Root-Zugriff benötigen. Ein KVM-VPS mit 16 GB und 4 Kernen trägt Proxy, zwei Spielinstanzen und eine Datenbank. Für Netzwerke mit vielen Instanzen und dauerhaft hoher Last passt ein Professional VDS mit dedizierten Kernen ab 48 GB RAM.
Ist der DDoS-Schutz beim Minecraft-Server im Preis enthalten?
Ja. Der 3,2 Tbps Arbor DDoS-Schutz ist in jedem Minecraft-Tarif und in jedem KVM-VPS von KernelHost enthalten, ohne Aufpreis und ohne Aktivierung. Er filtert in Echtzeit im Netz vor dem Server und deckt die Java Edition auf Port 25565 (TCP) ebenso ab wie Bedrock auf Port 19132 (UDP), einschließlich protokollnaher Angriffe wie Nullping.

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