GPN oder VPN fürs Gaming: was Gamer wirklich brauchen und wann der Ping sinkt
GPN und VPN versprechen beide ein besseres Spielerlebnis, lösen aber verschiedene Probleme. Dieser Ratgeber erklärt, was ein Gamer Private Network tut, wann ein VPN den Ping wirklich senkt und wann er ihn erhöht, wie Sie das vor dem Kauf selbst messen und wie ein eigener VPN-Server Ihre Heim-IP verbirgt.
Wer online spielt und mit schwankendem Ping oder Angriffen auf die eigene Leitung kämpft, stößt schnell auf zwei Begriffe: GPN und VPN. Beide leiten den Spielverkehr über einen Server dazwischen, beide versprechen ein besseres Spielerlebnis. Sie lösen aber verschiedene Probleme, und keiner von beiden senkt den Ping in jedem Fall.
Dieser Ratgeber erklärt, was ein Gamer Private Network (GPN) tatsächlich tut, was ein VPN beim Spielen ändert, wann der Ping mit einem Server dazwischen sinkt und wann er steigt, wie Sie das vor einer Bestellung selbst messen und wie Sie mit einem eigenen VPN-Server Ihre Heim-IP verbergen und was hilft, wenn sie schon bekannt ist.
Was ein Gamer Private Network (GPN) ist
Als Gamer Private Network, kurz GPN, bezeichnen Spieler einen Dienst, der den Verkehr eines Spiels über ein eigenes Servernetz des Anbieters zum Spieleserver leitet. Das Ziel ist ein kürzerer oder stabilerer Weg, als ihn der eigene Internetanbieter wählt. Meist läuft dabei nur der Spielverkehr über den Dienst, Browser, Downloads und alle anderen Programme gehen weiter direkt ins Internet.
Hinter dem Begriff steht kein technischer Standard. Was ein einzelner Dienst genau macht, ob er verschlüsselt, welche Spiele er unterstützt und wie er seine Wege auswählt, unterscheidet sich deshalb von Anbieter zu Anbieter.
Wie ein GPN den Spielverkehr leitet
Ein Programm auf Ihrem Rechner erkennt den Verkehr des Spiels und schickt ihn zum nächstgelegenen Knoten des Dienstes. Von dort läuft er durch das Netz des Anbieters bis zu einem Knoten in der Nähe des Spieleservers und erst dann zum Server selbst. Der Spieleserver sieht deshalb die Adresse dieses letzten Knotens. Manche Dienste schicken Pakete zusätzlich über mehrere Wege gleichzeitig, damit ein verlorenes Paket auf einem anderen Weg trotzdem ankommt.
Eine Grenze gilt für jeden solchen Dienst: Kürzer als die Entfernung wird kein Weg. Licht braucht in der Glasfaser für 100 Kilometer hin und zurück rund eine Millisekunde. Ein GPN kann den Ping deshalb nur senken, wenn der Weg Ihres Internetanbieters einen Umweg macht oder unterwegs überlastet ist.
Was ein VPN beim Spielen ändert
Ein VPN baut einen verschlüsselten Tunnel von Ihrem Gerät zu einem VPN-Server auf. Von dort geht der Verkehr ganz normal ins Internet, also auch zum Spieleserver. Für Spieler hat das drei Folgen.
Eine andere IP für Mitspieler und Spieleserver
Nach außen tritt die IP des VPN-Servers auf, nicht die Ihres Anschlusses. Spieleserver, Mitspieler in Peer-to-Peer-Lobbys und Sprachdienste mit Direktverbindung sehen nur diese Adresse, solange der Verkehr durch den Tunnel läuft. Bei einem VPN-Dienst im Abo teilen Sie diese Adresse meist mit vielen anderen Kunden, bei einem eigenen VPN-Server nutzt nur Ihr Server diese feste IP.
Verschlüsselung kostet kaum Zeit
Moderne VPN-Protokolle auf Basis von WireGuard, etwa AmneziaWG, das die AmneziaVPN-App auf unseren VPN-Servern einrichtet, verschlüsseln so schlank, dass die Rechenzeit auf einem aktuellen Gerät kaum messbar ist. Für den Ping zählt fast nur der Weg, den die Pakete nehmen.
Ein Umweg über den Standort des VPN-Servers
Mit VPN laufen Ihre Pakete erst zum VPN-Server und von dort zum Spieleserver. Ob dieser Umweg den Ping erhöht oder senkt, hängt davon ab, wo der VPN-Server steht und wie gut der direkte Weg Ihres Anbieters ist. Genau darum geht es im übernächsten Abschnitt.
GPN und VPN im direkten Vergleich
| Merkmal | GPN | VPN-Dienst im Abo | Eigener VPN-Server |
|---|---|---|---|
| Was über den Dienst läuft | meist nur der Spielverkehr | der gesamte Verkehr des Geräts | der gesamte Verkehr des Geräts, mit eigener Konfiguration auch nur ausgewählte Ziele |
| Hauptziel | kürzerer oder stabilerer Weg zum Spieleserver | Privatsphäre, anderer Standort | eigene feste IP, Schutz der Heim-IP, volle Kontrolle |
| IP, die andere sehen | Adresse eines Knotens des Dienstes | meist eine geteilte Adresse des Dienstes | feste IP, die nur Ihr Server nutzt |
| Verschlüsselung | je nach Dienst | ja | ja |
| Wirkung auf den Ping | sinkt, wenn der Weg des Dienstes kürzer ist, sonst steigt er | sinkt oder steigt je nach Standort | sinkt oder steigt je nach Standort |
| Wer die Einstellungen bestimmt | der Anbieter | der Anbieter | Sie, mit vollem Root-Zugriff |
| Abrechnung | Abo | Abo | Monatspreis je Tarif, bei KernelHost PrePaid ohne Mindestlaufzeit |
Kurz gesagt: Ein GPN soll den Weg verbessern, ein VPN verlegt den sichtbaren Endpunkt. Ein eigener VPN-Server verbindet beides, wenn sein Standort günstig liegt: Sie bekommen eine eigene IP und spielen über einen kurzen Weg zum Spieleserver.
Senkt ein VPN den Ping? Wann er sinkt und wann er steigt
Die Rechnung ist einfach: Mit VPN setzt sich der Ping aus zwei Strecken zusammen, von Ihnen zum VPN-Server und vom VPN-Server zum Spieleserver. Ohne VPN zählt nur der Weg, den Ihr Internetanbieter direkt wählt. Ein VPN hilft also genau dann, wenn die Summe der beiden Strecken kleiner ist als der direkte Weg.
Wann ein VPN den Ping senken kann
- Ihr Anbieter macht einen Umweg. Nicht jeder Internetanbieter ist mit jedem Netz direkt verbunden. Verkehr zu einem Spieleserver im Nachbarland läuft dann manchmal über einen weit entfernten Knoten. Ein VPN-Standort mit besserer Anbindung kann diesen Umweg abkürzen.
- Übergänge sind am Abend überlastet. Zur Hauptzeit werden die Verbindungsstellen zwischen manchen Netzen knapp, der Ping schwankt und Pakete gehen verloren. Ein VPN-Standort, der über andere Übergänge angebunden ist, umgeht diese Stelle.
- Das Netz bremst bestimmte Verkehrsarten. Manche Netze, etwa in Hotels, Wohnheimen oder im Mobilfunk, sperren oder bremsen einzelne Ports und Verkehrsarten. Im Tunnel sehen sie nur verschlüsselten VPN-Verkehr.
Wann ein VPN den Ping erhöht
- Der VPN-Standort liegt abseits der Strecke. Sind Sie und der Spieleserver nah beieinander, der VPN-Server aber weit weg, legen Ihre Pakete den Weg zweimal zurück.
- Der direkte Weg ist schon gut. Ist Ihr Anbieter direkt und ohne Engpass angebunden, kann ein VPN bestenfalls gleich gut sein.
- Das Problem liegt zu Hause. Ein schwaches WLAN, ein voll ausgelasteter Upload oder ein überforderter Router verursachen Verzögerungen vor dem Tunnel. Daran ändert weder ein VPN noch ein GPN etwas.
Ein Rechenbeispiel
Angenommen, Ihr direkter Ping zum Spieleserver liegt bei 48 Millisekunden, weil Ihr Anbieter den Verkehr über einen Umweg leitet. Zum VPN-Standort messen Sie 14 Millisekunden, und vom VPN-Standort zum Spieleserver sind es 12. Über das VPN landen Sie dann bei rund 26 Millisekunden. Läge Ihr direkter Ping dagegen bei 20 Millisekunden, wäre derselbe VPN-Standort ein Umweg von 6 Millisekunden. Die Zahlen sind frei gewählt, Ihre echten Werte messen Sie so, wie es der Abschnitt zum Messen vor der Bestellung beschreibt.
Die Heim-IP vor DDoS-Angriffen schützen
Angriffe auf Spieler richten sich fast immer gegen die Leitung und nicht gegen den Rechner: Eine Flut von Paketen verstopft den Anschluss, und das Spiel bricht ab. Bekannt wird die Adresse vor allem in Peer-to-Peer-Lobbys, in denen jeder Teilnehmer die Adressen der anderen kennt, bei selbst gehosteten Runden und bei Streamern, die für viele Zuschauer sichtbar sind. Welche Wege es noch gibt und welche Mythen nicht stimmen, zeigt der Ratgeber IP-Adresse beim Gaming schützen.
Mit einem VPN sehen Mitspieler und Spieleserver die IP des VPN-Servers. Ein Angriff auf diese Adresse trifft dann den VPN-Server und nicht Ihren Anschluss zu Hause. Wichtig ist deshalb, wie gut der VPN-Server selbst geschützt ist. Bei KernelHost hat jeder VPN-Tarif 3,2 Tbps DDoS-Schutz inklusive, der gängige Flood-Angriffe filtert.
Das gilt für Adressen, die erst nach dem Umstieg bekannt werden. Kennt ein Angreifer Ihre Heim-IP schon, kann er sie weiter direkt angreifen, auch wenn Sie längst über den VPN spielen. Holen Sie sich deshalb nach dem Umstieg einmal eine neue IP von Ihrem Internetanbieter; bei vielen Anschlüssen genügt es, den Router neu zu verbinden. Leiten Sie außerdem Sprachchat und andere Programme, die sich direkt mit Mitspielern verbinden, über den VPN.
Werden Sie gezielt und immer wieder angegriffen, buchen Sie zum Dedicated Gaming VPN Europe oder zum Dedicated Basic VPN Europe in Frankfurt am Main die Advanced DDoS Protection dazu. Sie ist mit Schutzprofilen je Port und Protokoll für genau solche Angriffe ausgelegt. Der Dedicated Unlimited Traffic VPN und der Dedicated High Speed Unlimited Traffic VPN haben an jedem Standort 3,2 Tbps DDoS-Schutz; wer den bestmöglichen Schutz braucht, nimmt den Gaming VPN in Frankfurt mit Advanced DDoS Protection. Wie Sie einen VPN-Server zusätzlich selbst absichern, etwa mit einer Ratenbegrenzung für den Verbindungsaufbau, steht im Artikel VPN-Server vor DDoS schützen.
Den richtigen VPN-Standort wählen
Die Faustregel lautet: Der VPN-Server gehört auf die Strecke zwischen Ihnen und dem Spieleserver, also in Ihre Nähe oder in die Nähe des Spieleservers. Ein Standort weit abseits dieser Strecke kostet fast immer Ping.
Spieler in Europa
Viele europäische Spieleserver stehen an großen Internetknoten wie Frankfurt am Main, Amsterdam oder London, und Frankfurt am Main gehört zu den am besten angebundenen Internetstandorten Europas. Der Dedicated Gaming VPN Europe läuft dort in unserem eigenen Netz (AS6753), mit 1 Gbit/s Anbindung über Premium-Carrier. Für Spieler in Deutschland und den Nachbarländern ist Frankfurt deshalb oft ein naheliegender Standort.
Weitere Standorte in Europa und weltweit
Den Dedicated Unlimited Traffic VPN gibt es an bis zu 25 Standorten weltweit, auch an mehreren weiteren Orten in Europa. Ohne Aufpreis stehen Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Polen und Kanada zur Wahl, mit einem Aufpreis je Standort Helsinki, Amsterdam, Luxemburg, Sines in Portugal, Istanbul, Washington DC, Chicago, Santa Clara, São Paulo, Tokio, Seoul, Hongkong, Singapur, Mumbai, Almaty, Taschkent, Baku, Dubai, Johannesburg und Sydney. Spielen Sie zum Beispiel in Großbritannien oder Polen, liegt ein Standort in London oder Warschau näher als Frankfurt; spielen Sie aus Südkorea auf einem Server in Japan, liegen Seoul und Tokio auf der Strecke. Welche Standorte gerade bestellbar sind und welchen Aufpreis sie haben, zeigt der Shop. Den Standort wählen Sie bei der Bestellung, ein Wechsel ist danach nur mit einer neuen Bestellung möglich. Messen Sie deshalb vorher. Alle Standorte zeigt die Weltkarte der Serverstandorte.
Mehrere Spieler oder viel Durchsatz
Ein VPN-Server lässt sich mit mehreren Geräten nutzen: der Gaming VPN mit bis zu 10 Geräten, der Dedicated Unlimited Traffic VPN mit bis zu 100 VPN-Profilen. Für eine Gruppe, die zusätzlich streamt oder große Spiele herunterlädt, gibt es den Dedicated High Speed Unlimited Traffic VPN mit 2 Gbit/s und unbegrenzt vielen VPN-Profilen, in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Polen und Kanada, mit der Standortoption Europa je nach Verfügbarkeit auch in Italien. Alle Geräte treten dabei nach außen mit derselben IP auf.
Vor der Bestellung selbst messen
Ob ein VPN-Standort Ihren Ping senkt, zeigt nur eine Messung von Ihrem Anschluss aus. Dafür brauchen Sie die IP des Spieleservers. Viele Spiele zeigen sie in der Serverliste oder in der Konsole; unter Windows finden Sie sie auch im Ressourcenmonitor im Reiter Netzwerk, solange das Spiel läuft.
Für den Gaming VPN und den Basic VPN in Frankfurt
Hier helfen zwei Messungen. Zuerst messen Sie von Ihrem Rechner aus den Ping zu unserem Netz in Frankfurt, unter Windows so:
ping -n 20 lg.kernelhost.com
Unter Linux und macOS lautet der Befehl:
ping -c 20 lg.kernelhost.com
Danach messen Sie im Looking Glass mit Ping, Traceroute oder MTR den Weg von Frankfurt zur IP des Spieleservers. Die Summe beider Werte entspricht ungefähr dem Ping über den VPN. Liegt sie unter dem Ping, den Ihr Spiel ohne VPN anzeigt, lohnt sich der Weg über Frankfurt. Das Looking Glass ist kostenlos und braucht kein Kundenkonto, mehr dazu auf der Seite Test-Server und Looking Glass.
Für den Dedicated Unlimited Traffic VPN und den High Speed VPN
Für die Standorte des Dedicated Unlimited Traffic VPN und des Dedicated High Speed Unlimited Traffic VPN gibt es kein Looking Glass, auch nicht in Deutschland: Beide laufen nicht in unserem eigenen Netz, die Frankfurter Werte lassen sich deshalb nicht übertragen. Fragen Sie per Ticket eine Test-IP für den gewünschten Standort an und messen Sie von Ihrem Anschluss aus, unter Linux und macOS mit MTR, unter Windows mit pathping:
mtr -rwc 50 203.0.113.50
pathping 203.0.113.50
203.0.113.50 steht hier für die Test-IP. Den zweiten Teil der Strecke schätzen Sie über die Lage ab: Steht der Spieleserver in derselben Stadt oder Region wie der VPN-Standort, ist dieser Teil kurz.
Nach der Bestellung mit und ohne VPN vergleichen
Am aussagekräftigsten ist der Vergleich im Spiel selbst: derselbe Server, einmal mit und einmal ohne VPN, am besten auch zur Hauptzeit am Abend. Die VPN-Tarife von KernelHost laufen PrePaid ohne Mindestlaufzeit, ein Monat reicht also für einen ehrlichen Test.
Grenzen eines VPN beim Spielen
- Anti-Cheat und VPN-Sperren. Manche Spiele und Anti-Cheat-Systeme stufen Adressen aus Rechenzentren pauschal als VPN ein und weisen sie ab. Ein Beispiel ist die Meldung „ISP Blocked“, mit der Rust solche Verbindungen ablehnt. Eine feste IP, die nur Ihr Server nutzt, fällt seltener auf als die geteilten Adressen großer VPN-Dienste, eine Zusage gibt es dafür aber nicht: Ob ein Spiel die Adresse akzeptiert, entscheidet allein das Spiel.
- Regeln der Spiele. Manche Spiele untersagen es, die Region per VPN zu wechseln. Lesen Sie die Nutzungsbedingungen Ihres Spiels, bevor Sie einen Standort in einer anderen Region wählen.
- Kein Mittel gegen Probleme zu Hause. WLAN-Aussetzer, ein ausgelasteter Upload oder ein überforderter Router bleiben mit VPN bestehen.
- Keine Anonymität. Ein VPN verlagert nur, wer Ihren Verkehr sieht. Die Abwägung zwischen VPN-Dienst und eigenem Server steht im Artikel Eigener VPN-Server oder VPN-Dienst.
Eigener VPN-Server statt Abo: die Tarife bei KernelHost
Ein eigener VPN-Server unterscheidet sich in einem Punkt grundlegend von einem Abo: Die IP, die Mitspieler sehen, nutzt nur Ihr Server, und Sie haben vollen Root-Zugriff. Eingerichtet wird er mit der kostenlosen AmneziaVPN-App und den Root-Zugangsdaten aus der Willkommensmail, ganz ohne VPN-Kenntnisse; das WireGuard-basierte Protokoll AmneziaWG richtet die App selbst ein. Wer lieber klassisches WireGuard oder OpenVPN nutzt, installiert es selbst, wie in WireGuard-VPN einrichten beschrieben.
| Tarif | Standort | Anbindung und Traffic | Geräte | DDoS-Schutz | Passt für |
|---|---|---|---|---|---|
| Dedicated Gaming VPN Europe | Frankfurt am Main, eigenes Netz | 1 Gbit/s, Fair Use mit 3000 GB im Monat | bis zu 10 | 3,2 Tbps inklusive, Advanced DDoS Protection zubuchbar | Spieler in Europa |
| Dedicated Basic VPN Europe | Frankfurt am Main, eigenes Netz | 250 Mbit/s, Fair Use mit 1000 GB im Monat | bis zu 3 | 3,2 Tbps inklusive, Advanced DDoS Protection zubuchbar | Einstieg, einzelne Spieler |
| Dedicated Unlimited Traffic VPN | bis zu 25 Standorte weltweit | 500 Mbit/s, unbegrenzter Traffic | bis zu 100 VPN-Profile | 3,2 Tbps DDoS-Schutz | Spieler mit Standortwahl in Europa und weltweit, Streaming |
| Dedicated High Speed Unlimited Traffic VPN | Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Polen, Kanada | 2 Gbit/s, unbegrenzter Traffic | unbegrenzt viele VPN-Profile | 3,2 Tbps DDoS-Schutz | Gruppen, Streaming, große Downloads |
Alle Tarife haben eine feste IPv4, die nie mit anderen Kunden geteilt wird, DNS-Schutz gegen Werbung, Tracker und bekannte Schadseiten, Port-Weiterleitung und vollen Root-Zugriff. Basic und Gaming haben zusätzlich ein /64-IPv6-Netz und ein Firewall-Panel im Kundenbereich, der Dedicated High Speed Unlimited Traffic VPN hat eine IPv6-Adresse, und beim Dedicated Unlimited Traffic VPN gibt es IPv6 je nach Standort. Alle Tarife laufen PrePaid ohne Mindestlaufzeit, die aktuellen Preise zeigt die Seite VPN-Server mieten.
Wie viel Traffic Spielen braucht
Spielverkehr selbst ist klein: Die meisten Online-Spiele übertragen nur einige Dutzend bis wenige hundert Megabyte pro Stunde. Viel Volumen entsteht durch Spiele-Downloads, Updates sowie Sprach- und Videostreams. Läuft all das über den VPN, ist ein Tarif mit unbegrenztem Traffic die entspanntere Wahl; für reines Spielen reicht das Fair-Use-Volumen von Gaming und Basic in aller Regel aus.
Kurz zusammengefasst
- Ein Gamer Private Network (GPN) leitet meist nur den Spielverkehr über das Netz eines Anbieters und soll den Weg zum Spieleserver verkürzen.
- Ein VPN verlegt den sichtbaren Endpunkt: Mitspieler und Spieleserver sehen die IP des VPN-Servers statt Ihrer Heim-IP.
- Den Ping senken beide nur, wenn der Weg über den Server dazwischen kürzer oder weniger ausgelastet ist als der direkte Weg. Sonst steigt er.
- Der VPN-Standort gehört auf die Strecke zwischen Ihnen und dem Spieleserver. Messen Sie vorher: beim Gaming und Basic VPN mit dem Looking Glass, beim Dedicated Unlimited Traffic VPN und beim High Speed VPN an jedem Standort mit einer Test-IP per Ticket.
- Mit einem eigenen VPN-Server bekommen Sie eine feste IP, die nur Ihr Server nutzt. Angriffe auf diese IP treffen den VPN-Server mit 3,2 Tbps DDoS-Schutz statt Ihres Anschlusses. Ist Ihre Heim-IP schon bekannt, holen Sie sich nach dem Umstieg einmal eine neue. Für den bestmöglichen Schutz gibt es zum Gaming und Basic VPN die Advanced DDoS Protection.
- Manche Spiele sperren Adressen aus Rechenzentren. Ob ein Spiel die Adresse akzeptiert, entscheidet das Spiel.
Alle Tarife, Standorte und aktuellen Preise finden Sie auf der Seite VPN-Server mieten.
Häufige Fragen
Was ist ein Gamer Private Network (GPN)?
Ist ein GPN dasselbe wie ein VPN?
Senkt ein VPN den Ping beim Gaming?
Kann ein VPN den Ping auch erhöhen?
Schützt ein eigener VPN-Server meine Heim-IP vor DDoS-Angriffen?
Welchen VPN-Standort wähle ich fürs Gaming?
Können Spiele VPN-Adressen sperren?
Wie teste ich den Ping vor der Bestellung?
Brauche ich zusätzlich ein GPN, wenn ich einen eigenen VPN-Server habe?
Wie viele Geräte kann ich über einen eigenen VPN-Server verbinden?
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